Deutschland im Spannungsfeld der Geostrategie - NATO-Osterweiterung und der von den USA unterstützte Putsch in der Ukraine 2014

Dr. Daniele Ganser  

Kongress- und Kulturzentrum Fulda
Esperantoplatz
36037 Fulda

Veranstalter: SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research AG, Tellstrasse 1, 4053 Basel, Schweiz

Tickets

Ausverkauft.

Veranstaltungsinfos

«Ist Putin gefährlich?», fragte ein Journalist vom Zeit-Magazin alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt im November 2015. «Nein, für den Frieden der Welt geht von Russland heute viel weniger Gefahr aus als etwa von Amerika», antwortete Schmidt. «Das können Sie ruhig so drucken.»

Inzwischen sind mehr als 10 Jahre vergangen. Russland wird in Deutschland zumindest in den Massenmedien erneut als Gefahr dargestellt. Dies vor allem, seit sich am 20. Februar 2014 in der Ukraine ein Putsch ereignet hat. Daraufhin stimmte die Bevölkerung der Krim am 16. März 2014 für den Austritt aus der Ukraine und den Anschluss an Russland. Schon am 18. März 2014 unterzeichnete Putin mit Vertretern der Krim den Vertrag zur Sezession. Seither gehört die Krim zu Russland.

Doch wer steckt überhaupt hinter dem Putsch vom 20. Februar? Der Vortrag legt dar, dass die USA entscheidend zum Sturz der Regierung in Kiew beigetragen haben, um das Land in die NATO zu integrieren. «Es war ein vom Westen gesponserter Putsch, es gibt kaum Zweifel daran», so der frühere CIA-Analytiker Ray McGovern.

Doch in den Massenmedien in Deutschland wurde die Krise in der Ukraine völlig falsch dargestellt: Man schob die Schuld einfach Putin in die Schuhe. Damit wurde die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland belastet. «Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im grossen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters», kritisierte der erfahrene und leider verstorbenen Journalist Peter Scholl-Latour. «Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.»

Ort der Veranstaltung

Esperanto Kongress- & Kulturzentrum
Esperantoplatz
36037 Fulda
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Das Esperanto Kultur- und Kongresszentrum und Hotel liegt zentral in Fulda, nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Es stellt den idealen Treffpunkt zum Tagen, Feiern und Wohlfühlen dar.

Die Kongresshallen bieten Raum für 3.500 Besucher und die unterschiedlichsten Events. Hier finden nicht nur Tagungen, sondern auch diverse Show, Messen und Ausstellungen statt. Zusätzlich gibt es einen hochmodernen Seminar- und Konferenzbereich. 19 multifunktionale Tagungs- und Gruppenräume mit einer Kapazität von bis zu 600 Personen stehen genauso zur Verfügung, wie die angrenzende Business-Lounge mit Außenterrasse.

Für den kulinarischen Genuss sorgen schließlich verschiedene Restaurants. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob mediterranes Flair, oder rustikales Ambiente, hier wird beides geboten. Für Liebhaber der brasilianischen Küche, stehen die Türen der Churrascaria „Toro Negro“ weit offen! Außerdem gibt es eine stilvolle Cocktailbar mit atemberaubendem Blick über die Dächer Fuldas, einen Weinkeller mit den erlesensten Tropfen und eine Café-Bar in der die Gäste mit Kaffee-Spezialitäten und einer hausgemachten Kuchenauswahl verwöhnt werden!